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Finnische Kopfschmerzen töten Amokläufer

Ich habe Kopfschmerzen. Ich hasse mein Leben.

Wirkt unsinnig. Ist es aber nicht. Zumindest nicht sehr. Menschen erfahren Schmerz, es ist Teil ihres täglichen Lebens. Glückselig arm, wen das nicht trifft. Jeder geht anders mit seinem Schmerz um. Oft entsteht Zorn. Umso größer der Schmerz umso gewaltiger dieser. Sehen kann man das überall. Wenn sie von etwas schmerzlichem Getroffen werden, ärgern sie sich nicht? Man versucht die Ursache aus der Welt zu schaffen. Dort ist einer von Unmengen Scheidewegen, aber gehen wir davon aus, dass der Mensch seinem tierischen Instinkt folgt und von der Emotion Zorn erfasst wird. Zorn allein ist nicht von Dauer und auch meist nicht von der Intensität, um irgendetwas hervorzurufen. Vielleicht lässt entsprechende Person sich gerade noch zu einem Fluch hinreißen und schon ist der Zorn verraucht. Ist der Schmerz groß genug, zum Beispiel weil er eine empfindliche Stelle in Leib oder Geist getroffen hat, da wächst Ärger über sich hinaus und wird zur Wut. Zur schwer zähmbaren, brennenden Wut. Denn das ist das Mittel, welches den Grund des Schmerzes aus der Welt schaffen kann, sei es verbal oder durch Gewalt. Vielleicht hat ein Bekannter (oder gar sie selbst) aus Wut einen Gegenstand durch die Luft geworfen oder sogar zertrümmert. Gewalt gegen Dinge, so lautet der Begriff dafür. Weit ist es nicht mehr zur Gewalt gegen Lebewesen. Im Bereich der Wut versteht sich.

Jetzt stellen sie sich bitte vor, einer Person ist es unmöglich Wut zum Ausdruck zu bringen, also den Schmerz zu verarbeiten. Ursachen dafür können innere und äußere Unterdrückung sein. Unsere fiktive Person wird von einer Gruppe anderer menschlicher Subjekte konsequent physisch oder psychisch gepeinigt. Doch aufgrund von körperlicher Unterlegenheit oder niedrigerer sozialer Stellung ist es unserer Person nicht möglich sich zu wehren. Nicht nur das diese Wut immer öfters auftritt, nein, irgendwann wird sich das Gemüt abkühle und sie wird immer noch da sein. Kalte Wut, ein anderes Wort dafür lautet Hass. Wahrscheinlich Hass gegen diese Gruppe und eventuell auch gegen deren Umfeld.

So weit, so Hass. Nehmen wir nun an, die Ursache für den Schmerz ist etwas mit weniger Substanz. Damit meine ich nicht etwa einen Mangel an Gewichtigkeit sondern ein Fehlen von Schuldzuweisungspotential. Der jüngere Bruder unseres fiktiven Opfers stirbt an Krebs. Krebs lässt sich schlecht beschimpfen und nur schwer verprügeln. Hier staut sich die Wut auf, wenn sie nicht verarbeitet wird. Es entsteht erneut Hass. Aber gegen wen? Viel Auswahl bleibt nicht. Gegen sich selbst oder gegen alle. Völlig egal wie der Mensch sich zwischen den beiden entscheidet, das Resultat wäre nicht gesellschaftsfähig. Darum kommt es bei unserer fiktiven Person zu einer Spaltung. Sie bleibt ein normales Mitglied der Gesellschaft, zieht sich aber zurück um zu vermeiden die wahre Identität preisgeben zu müssen. Diese können sie heutzutage dank Dingen wie dem Internet (Obacht! Das ist keine Anklage, sonder ein Fakt.) anonym ausleben. Leider ist es abzusehen, dass es früher oder später zu ein Verschmelzung beider Welten kommt.

Fallbeispiel:

Von dem Amoklauf gehört? Da oben in Schweden. - Schon wieder?
Ja, soll ein paar Leute erschossen haben und dann sich selbst. – Hm. Passiert.
Da gab’s sogar ein Video von in Youtube. Wurde natürlich mittlerweile gelöscht. Die wollen ja keinen Ärger. Aber bestimmt haben das andere wieder hochgeladen. – Skandalgeile Masse eben. Gibt’s bald wieder diese pseudo-wissenschaftlichen Vorträge über die ach so schlimmen Killerspiele.
Finnland. – Hm?
Hab mich geirrt, ich glaub es war Finnland. – Ist doch egal.

Der 22-jahre alte Finne Matti Juhani Saari tötet am 23.9.08 vormittags 10 Menschen in einer Berfufsschule und anschließend sich selbst.

Detailiertere Informationen:

http://www.welt.de/vermischtes/article2481218/Zehn-Tote-bei-Amoklauf-an-einer-Berufsschule.html

http://www.n-tv.de/Ohnmacht_nach_Amoklauf_Finnen_gedenken_der_Opfer/280920083514/1029903.html

Sie werden dort und in vielen anderen Artikeln mindestens einen Absatz finden über die Verschärfung der Waffengesetze (die in Finnland tatsächlich extrem locker sind), jedoch kaum Hintergrundinformation über die Person. Warum auch? Is’ ja Amokläufer. Is’ sowieso tot.

...

Hier habe ich dann doch etwas gefunden. Da hat wohl ein welt.de-Korrespondent Copy&Paste entdeckt. Dennoch äusserst intressanter Inhalt:

http://www.welt.de/vermischtes/article1339621/So_praesentierte_sich_Sturmgeist89_im_Internet.html

Klingt für mich irgendwie nicht nach. „Jetzt wo ich so viel Counter-Strike gezockt habe, will ich auch mal ein paar echte Menschen umlegen!“ Aber ich seh shcon, sie als kritischer, eventuell sogar inDressierter Leser haben sich mit dem Killerspiele-Thema genug die Ohren bezihungsweise Augen verderben müssen, also möchte ich gar nicht weiter darauf eingehen.

Schließlich hat unser Matti alias ‚Wumpscut68’ ja einfach nur mal nachgedacht. Mir scheint als hätte er das aus einem gewissen Negativen Anreiz heraus getan. Einer seine Sätze aus seinem mutmaßlichem Onlineprofil lautet: „Es ist Zeit, NATÜRLICHE SELEKTION und DAS ÜBERLEBEN DER TAUGLICHSTEN wieder wirken zu lassen.“

Aha. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass er das so nicht gesagt hätte, bevor sein kleiner Bruder 2003 an Krebs gestorben ist. Ich mag mich irren.

Und was bleibt? - Nichts. Wir können nichts dagegen tun, es ist geschehen.

Und was wird? – Nichts. Wir können nichts dagegen tun, so etwas kann wieder geschehen.

Natürlich können dort die Waffengesetzte verschärft werden. Gut möglich, dass 15 doch etwas arg jung zum Tragen von Waffen ist. Aber was soll’s. In Deutschland kommt man viel schwerer an Waffen und auch dort laufen Jugendliche herum und töten ihre Mitmenschen.

Oft hört man, sie seien schüchterne, nette Jungen gewesen (Wem fällt was auf? Ruhig als Kommentar schreiben.). Hunde die bellen beißen nicht. Jugendliche die rumbrüllen und sich prügeln, begehen keinen Amoklauf. Es sind immer die netten. Irgendwo müssen sie ihre Wut ausleben.

Ach? Das wussten sie alles schon? Ja, natürlich wussten sie es. Aber waren sie sich dem auch bewusst? Sind sie sich es bewusst, wenn sie mit einem netten, höflichen, jungen Mann sprechen, dass er vielleicht Probleme hat? (Auch hier könnte dem aufmerksamen Leser etwas auffallen.) Öffnen sie ihre Augen und ziehen sie alle Möglichkeiten in Betracht.

Nur die wenigsten sind so, aber es gibt sie.

Stille Wasser sind oft tief.

Beware of the yellow sign,

Corion

7.10.08 21:34


Kein Eintrag

Nicht, nachdem ich fertig mit tippen war, dann bloggen wollte, die Session abgelaufen und der Text weg war.

Beware of the yellow sign,

Corion 

27.9.08 19:24


Verlorenes Carcosa

Im Schloss, das dunkel aus dem Nebel ragt, sieht man stets die Lichter scheinen. Sie brennen auf weißen Kerzen. Ewige Gäste führen dort ihren ewigen Tanz auf und die Musik hört niemals auf zu spielen.
Drehen. Schritt und Schritt. Drehen. Aus einem Raum hinaus, hinein in einen Raum. Schritt und Schritt. Ein Hindernis umschwingen. Schritt und Schritt. Zusammen tanzt man hier allein, an dem anderen vorbei. Kunstvoll, wohl geschickt weicht hier jeder jedem aus. Ein Gespinst, das in sich dreht, jeder Faden scheint geplant. Niemals Knoten.
Goldene Gesichter schimmern überall mit wunderbarem Kichern. Weiß und blau mit blauen Federn, zuckersüßem Lächeln. Grün geschuppter Freudenpanzer. Gelb. Kein Gelb. Niemals Gelb.
Er wird gesucht, der eine Platz, der Ort im Schloss an dem es geschieht. Denn da greift die eigene Hand sich ins Gesicht, nimmt es ab und wirft es fort. Niemals mehr zu tragen.
Gefunden wird die andere Tür. Ein Schritt hindurch, schon fällt sie zu. Alle Lichter sind hier aus. Nebel zieht sich durch die Gassen. Kälte kriecht still durch die Schatten. Aus den Schwaden nimmt ein Gewand ganz gelb Gestalt und lässt das Gesicht zerspringen. Niemals wird es tanzen.

Lieder die die Hyaden sollen singen,

Wo flattern die Lumpen des Königs,

Müssen sterben ungehört im

                        Schummrigen Carcosa.

27.9.08 18:47


Entweihung der Jungfrau

Jeder, der sich nun in irgendeiner Art und Weise eine Möglichkeit zur physischen oder psychischen Triebbefriedigung erhofft, den werde ich leider enttäuschen müssen. Aber nicht trauern immerhin besteht offensichtlich Zugang zum Internet, da wird sich mit viel Glück vielleicht etwas finden lassen um die nicht enden wollende Ejakulationssucht zu stillen.

Nun, da wir alle verstanden haben, was eine Metapher -beziehungsweise eine Allegorie - ist, könnte ich den geneigten Leser darauf hinweisen, dass es sich bei diesem Blog nur um konfuse Aussagen eines verwirrten Jugendlichen handelt, denen am besten keinerlei Beachtung zu schenken ist. Was ich damit sagen will, ist, dass das Lesen dieses Pseudo-Tagebuchs - mal abgesehen von Aggression, Depression, Bedaurendem Kopfschütteln, usw. - zu einem unvorstellbarem Maß an Langeweile führen könnte. Auf den simplen Trick, das ganze unvorstellbar langweilig anzupreisen um das Misstrauen und das Intresse des Lesers zu wecken, wird wohl kaum jemand herein fallen.

Immer noch hier? Erstaunlich.... Werd ich mir tatsächlich etwas zum Schreiben einfallen lassen müssen.
Puh.... Haben sie eine Idee? (Warum sieze ich sie? Ich kann sie mit hoher Wahrscheinlichkeit ja nicht einmal leiden...)
Weshalb ich dieses Mist hier verzapfe und den Hort von Unsinn der im Internet zu finden ist um eine weitere schmutzige Silbermünze vergrößere? Okay, das ist eine gute Frage, das muss ich ihnen lassen. Da waren sie äußerst kreativ. Das muss ich ihnen lassen. Sehr kreativ. Quasi überragend. Unvergleichlich einfallsreich. Was meinen sie damit, "ich würde ablenken"? Bitte? Ich soll nur einer dieser verkappten, freundefreien Freaks sein, die einfach eine Plattform gesucht und gefunden haben, damit sie ihr Inneres bescheuertes Gedankengut erbrechen können, da ihnen wohl ansonsten niemand zuhören würde. So? Der Meinung sind sie, sie möchtegern Menschenkenner-Arschloch? Ich befürchte sie haben Recht.

Abgesehen davon erhoffte ich in meiner Verblendung unter Umständen meine rhetorischen Fähigkeiten zu schulen. Welch irrige Annahme, denn von nichts kommt schließlich nichts.

Themenwechsel, aufgrund von mangelndem Einfallsreichtum des Verursachers. Vielleicht kurz zum Design. Die Schriftfarbe ist ihnen aufgefallen? Lila? Nein, das ist Pupur! Die Farbe der Macht. Sie verstehen.
Der Hintergrund ist schwarz. Auch sehr kreativ. Aber sie erinnern sich ja an die Sache mit dem freundefreien Freak.

Nun, solllte das Ding links oben in der Ecke auch tatsächlich mal meinen angegeben Geschmak wiedergeben, dann können sie sich vorstellen, was es wiedergeben soll. Mir ist durch aus bewusst, dass es dem letzten Satz an innerer Logik mangelt. Allerdings müssen sie , insofern sie noch lesen, sich selbst die Schuld dafür geben. Ich hatte sie gewarnt.

So, mich ruft weltliches Treiben. Die schändliche Tat ist vollbracht. Die Tage sind gezählt.

Beware of the Yello Sign,

Corion

25.9.08 19:32


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